Maria Eich

Mariä Himmelfahrt

Mit einer Lichterprozession am Vorabend und einem Festgottesdienst mit Erzbischof Reinhard Kardinal Marx wurde an Mariä Himmelfahrt das Patrozinium unserer Wallfahrtsstätte begangen.

Einigen Regentropfen zum Trotz konnte am Vorabend die Lichterprozession um den Wallfahrtsplatz mit gut 100 Teilnehmern stattfinden. Ihren Höhepunkt bildete der Zug durch die Kapelle, an Gnadenbild und Eiche vorbei. Mitgestaltet wurde die Prozession vom Bläserquartett unter der Leitung von Franz Schachtner.

Foto: Robert Kiderle

Auch am Himmelfahrtstag selbst war unsre liebe Frau gnädig: Die hl. Messe um 9 Uhr und der Festgottesdienst mit Reinhard Kardinal um 11 Uhr konnten bei schönem, aber nicht zu heißem Wetter am Freialtar gefeiert werden. Auch wenn die Pandemielage die Teilnehmerzahl im Vergleich zu den Vorjahren begrenzte und eine vorherige Anmeldung erforderlich machte, war das weite Rund des Wallfahrtsplatzes – immer mit den nötigen Abständen zwischen den Haushalten – gut gefüllt.

Zum Festtag war das Gnadenbild von Maria Eich aus dem Hochaltar der Kapelle genommen und am Freialtar aufgestellt worden, um es mehr Besuchern und mit geringerem Infektionsrisiko zugänglich zu machen, als dies in der Gnadenkapelle möglich gewesen wäre. Zahlreiche Gläubige nutzten die Gelegenheit, die zierliche Terracottafigur einmal aus der Nähe zu betrachten.

Foto: Robert Kiderle

Erzbischof Reinhard betonte in seiner Predigt, der Festtag könne den Menschen Mut machen: „Maria ist die Wegbegleiterin. Sie stößt uns in die Rippen und sagt uns: ‚Habe Hoffnung! Ich habe dir meinen Sohn geschenkt. Der geht mit dir.'“ Das Fest Mariä Himmelfahrt, das Ostern und Weihnachten, Menschwerdung und Auferstehung verbinde, mache deutlich, dass diese Glaubensgeheimnisse sich nicht nur auf die Vergangenheit und die Vollendung nach dem Tode bezögen, sondern auch auf die Gegenwart zielten: Unter Bezug auf das Magnificat Mariens sagte der Kardinal: „Ostern heißt Aufstand gegen den Tod und die Mächte des Todes: gegen Hass, Gewalt und Ungerechtigkeit.“ Ostern werde „überall dort spürbar, wo Menschen aufstehen und die Würde des Menschen verteidigen, die Würde des Lebens, die Würde der Freiheit“.

Foto: Robert Kiderle

Musikalisch wurde die Messfeier von der Blasmusik Schöngeising mitgestaltet, die im Anschluss an den Gottesdienst noch einige Zeit aufspielte und eine festtägliche Stimmung auf dem Wallfahrtsplatz verbreitete.

Einige Impressionen vom Festgottesdienst gibt der Beitrag des Bayerischen Rundfunks.

Nach dem Schlussgebet segnete der Kardinal die mitgebrachten oder vor Ort erworbenen Kräuterbuschen. Zwar musste das gemeinsame Buschenbinden am Vortag ausfallen, aber viele Helferinnen und Helfer hatten sich das Buschenbinden zuhause nicht nehmen lassen. Ihnen und allen Helfern und Spendern ein herzliches Vergelt’s Gott!

Foto: Robert Kiderle

Ein herzlicher Dank gilt auch allen Besuchern, die durch ihre Rücksichtnahme, das Beachten der Absperrungen und Abstandsgebote dazu beigetragen haben, dass der Festtag trotz aller Umstände so würdig begangen werden konnte.



(Veröffentlicht am 16. August 2020; Herrn Robert Kiderle ein herzlicher Dank für das Zur-Verfügung-Stellen der Fotografien)

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